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Erziehung und Pflege des Irish Terriers

 

 

Erziehung des Irish Terriers

 

Der Irish Terrier ist sehr intelligent, hat einen Hang, eigene Entscheidungen zu treffen und kann sehr stur sein. Dennoch ist er leicht zu erziehen, wenn der Halter konsequent und vor allem liebevoll mit ihm trainiert. Ungerechte Härte kann er nicht ertragen. Er ist äußerst sensibel und spiegelt die Stimmungen seines Menschen sofort wieder. Erzieht man ihn jedoch mit Geduld und Spaß, so merkt er schnell, was er tun und was er besser lassen sollte. Die bekannte und sehr erfolgreiche englische Züchterin und Zuchtrichterin Ann Bradley (Zuchtstätte Montelle) bemerkte einmal: „Manchmal denkt man, der Irish ist dumm. Die Wahrheit ist: er ist immer schon einen Schritt weiter.“ Es gibt Phasen im Leben des jungen Irish, in denen er alles, was er gelernt hat, vergessen zu haben scheint. Keine Sorge, er hat nichts vergessen, er testet nur seine Möglichkeiten aus. Schon ein paar Tage später weiß er wieder alles und wird das Gelernte mit Begeisterung ausführen. Bei menschlichen Jugendlichen nennt man diese Phasen „Pubertät“.

 

Der Irish ist weder als Welpe noch später ein „Zerstörer“, d. h. mit einem geeigneten Spielzeug oder Kauknochen kann man ihn getrost eine Weile allein lassen. Schuhe und ähnlich verlockende Dinge sollte man zu Anfang allerdings doch besser in Sicherheit bringen.

 

Der Irish ist ein Allrounder. Er hat viel Spaß an allen möglichen Aktivitäten. Er wird mit seinen Menschen wandern, sogar Berge besteigen, am Fahrrad laufen, Agility und viele andere Hundesportarten treiben. Er lässt sich jagdlich führen oder – wie man an anderer Stelle auf dieser Seite nachlesen kann – als Lebensretter in der Hundestaffel ausbilden. Das Wichtigste für einen Irish ist immer, überall dabei zu sein.

 

Der Umgang mit einem Irish Terrier ist eigentlich ganz einfach. Um es mit Hans Grüttner (Irish Terrier von der Emsmühle) zu sagen: „Mach‘ Deinen Hund glücklich, dann macht er Dich glücklich.“

 

 

Irish Terrier mit langen Fell
Junge Irish Terrier Hündin in Ausstellungskondition

 

Trimmen des Irish Terriers

 

Das Fell des Irish Terriers besteht aus zwei Schichten, dem harschen Deckhaar und dem weicheren Unterfell. Der Irish Terrier – wenn er als Haus- und Familienhund lebt – benötigt zwei bis drei Mal im Jahr ein Trimming. Hierbei wird das harsche Deckhaar mit den Fingern oder einem Trimm-Messer herausgezupft, so dass das weichere Unterfell stehen bleibt. Bis das harsche Deckhaar nachgewachsen ist, ist der Irish Terrier nicht so gut gegen Kälte und Nässe geschützt, weshalb man die Prozedur nicht zu kurz vor der kalten Jahreszeit durchführen sollte. Das harsche Deckhaar wächst schnell wieder nach.

 

Trimmen ist mühsam, aber äußerst sinnvoll, weil der Irish nicht haart. Aus jeder Haarwurzel wächst nur ein Haar, so dass das neue Haar daran gehindert wird auszutreten, so lange das alte (reife) Haar noch in der Wurzel steckt. Trimmt man das reife Haar heraus, kann das neue nachwachsen, so dass die gesamte Decke gleichmäßig dicht und der Hund so gegen jedes Wetter geschützt ist. Außerdem behält er seine schöne rote Farbe, ist gepflegt und bleibt gesund.

 

Auf keinen Fall sollte das Fell des Irish Terriers geschoren oder geschnitten werden. Das macht es stumpf und unansehnlich, die Haut wird zu Ekzemen neigen und die Farbe geht verloren. Einmal geschoren ist das Fell des Irish für lange Zeit verdorben, und es bedarf der Hand eines Experten, um diesen Schaden wieder gut zu machen.

 

Und NEIN, es tut dem Irish nicht weh, wenn sein Haar gezupft wird, denn wenn es reif ist, sitzt es locker und lässt sich ganz einfach heraus ziehen.

 

Wer einen kleinen Irish vom Züchter holt, sollte mit ihm von Anfang an ein „Tischtraining“ absolvieren. Das ist nicht nur wichtig, damit der Hund beim Trimmen still steht, es freut auch den Tierarzt.
 

Trimmen kann man lernen. Wer dennoch lieber trimmen lässt, sollte sich sehr genau erkundigen, ob der Hundesalon wirklich von Hand trimmt oder dann doch zum Schergerät greift, sobald der Besitzer aus der Tür ist. Besser, man fragt gleich direkt beim Züchter nach.

 

 

 

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